Sinnlos aber unterhaltsam: Skurrile Webseiten

Es gibt über 700 Millionen Webseiten und täglich gibt es mehr. Ein Mensch bräuchte heute über 1700 Jahre, um die alle zu lesen. Viele Webseiten sind sehr hilfreich, wie Google, Wikipedia oder die Nachrichtenseiten, die wir täglich besuchen. Aber es gibt eben auch viele Angebote, die absichtlich total nutzlos sind.

So zum Beispiel ein Angebot, bei dem Besucher sich einen Einhornnamen geben lassen können. Man fügt seinen Vornamen und seinen Nachnamen ein und bekommt dann Ergebnisse wie Turtelröslein. Ebenso sinnlos, und für manche vielleicht etwas brutal ist das Spiel, bei dem Yetis kleine Pinguine mit einem Baseballschläger treffen müssen. Nicht für zartbesaitete Menschen.

Dialekte sind ja heute nicht mehr ganz so en Dialectsvogue, und deshalb kann man sich fragen, warum es eine Webseite gibt, die deutschsprachige Webseiten ins Schwäbische, Fränkische, Sächsische und Berlinerische übersetzt. Klingt etwas verrückt, macht aber schon Spaß es einmal auszuprobieren.

Immer schon mal überlegt, was der Kollege so alles in deinen Schubladen hat? Wer so neugierig ist, kann mit einem lustigen Flash-Spiel seinen Drang zumindest virtuell befriedigen und den Arbeitsplatz von Bob durchsuchen, der gerade zum Mittagessen gegangen ist. Und ja, auch sein geheimes Tagebuch ist zu finden. Dann gibt es auch Internetseiten, auf denen man zum Beispiel einen leeren Kopf füllen muss – mit dessen eigenen Augen. Oder man nimmt einfach die Nase ab und schaut wie eine neue wächst. Sinnlos? Natürlich.

Viele dieser Webseiten sind sinnlos, aber sie dienen dem Zeitvertreib. Wir können nicht den ganzen Tag nur konzentriert unserer Arbeit nachgehen, sondern brauchen auch einmal eine Abwechslung. Studien zeigen heute übrigens, dass solche Abwechslung auch der Arbeit dienlich sein kann: Oft löst man ein Problem, in dem man an etwas komplett anderes denkt – zum Beispiel indem man eben Pinguine durch die Luft fliegen lässt. Unser Gehirn nutzt das, um die Informationen, die wir zuvor eingegeben haben, ungestört verarbeiten zu können. Und plötzlich hat man den einen Heureka-Effekt, auch wenn man nur Nasen an einem Kopf verschoben hat.